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Wallenstein-Festspiele in Altdorf bei Nürnberg



Alle 3 Jahre wieder ein besonderes Erlebnis

Für ihre Festspiele werfen sich jede Saison rund 1000 Altdorferinnen und Altdorfer 5 Wochenenden lang in historische Gewänder – und dann geht's los: Grimmige Landsknechte empfangen die Besucher schon an den Toren der Stadt. Auf dem Marktplatz hausen wilde Horden. Dazwischen Frauen aus dem Volk, würdige Senatoren und die wackere Bürgerwehr. 
Im malerischen Hof der alten Universität finden die Theateraufführungen statt: das Volksstück „Wallenstein in Altdorf“ von Franz Dittmar und „Wallenstein“ von Friedrich Schiller.


Aus der Geschichte

Die Wallenstein-Festspiele gibt es – mit Unterbrechungen – seit 1894. Am 12. August 1984 wurde das Volksstück „Wallenstein in Altdorf“ von Franz Dittmar uraufgeführt. Das Stück behandelt Wallensteins – kurze – Studentenzeit in Altdorf im Jahr 1599. Bereits im ersten Jahr gab es ein Feldlager, einen Wachaufzug und einen Festzug.
Weitere Festspiele gingen in den Jahren 1895, 1899, 1906, 1909, 1912, 1925, 1933, 1936 und 1939 über die Bühne. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im Jahr 1950 mit der Tradition fortgefahren.
Seit 1955 finden die Spiele alle drei Jahre statt. Seit 1970 gibt es das Feldlager wieder. Und 1973 wurde damit begonnen, neben dem Volksstück auch Friedrich Schillers „Wallenstein“ aufzuführen.


Exzellentes Amateur-Theater unter professioneller Regie

Es ist jede Saison wieder überraschend, zu welchen schauspielerischen Leistungen die Altdorfer Laien in der Lage sind. Dafür sorgen zwei Profi-Regisseure, die sehr wohl wissen, wie man mit Amateuren umgeht.
In der nächsten Saison sind das wieder Michael Abendroth (Schillers Wallenstein) und Thomas Kiemle (Volksstück "Wallenstein in Altdorf"). Die beiden Stücke werden jedes Mal neu inszeniert. So kann eigentlich niemand sagen: „Das habe ich letztes Mal schon gesehen.“


Lagerleben

Beim Lagerleben im historischen Stadtkern und vor den Toren gibt es viel zu entdecken und zu beobachten. An jeder Ecke tut sich was.
Musketiere schäkern derb mit Marketenderinnen. Studenten treiben Schabernack. Landsknechte liegen im Lotterbett. Im Zigeunerlager spielt die Musik. Und im Feldlazarett wird kunstvoll operiert …
Da kann man wunderbar flanieren und einen Sommertag richtig genießen. Mit allem was dazu gehört. Wer Hunger hat, lässt sich aus der Gulaschkanone auftischen. Wer Durst hat, bekommt von den Marketenderinnen einen kühlen Trunk kredenzt.
Den Abschluss jedes Festspiel-Wochenendes bildet der große historische Festzug. Alle Darsteller und beteiligten Gruppen präsentieren sich noch einmal den Besuchern.



 

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